Die ersten Jahre der FF Trössing

 
 

 

Schon sehr früh wurde von der Bezirksobrigkeit Poppendorf die Notwendigkeit einer Feuerwehr erkannt. Aus dieser Notwendigkeit heraus kam es zur Entstehung einer Trössinger Feuerwehr.
Die Bauparzelle 95 (Feuerwehrhütte) heißt es in den Berichten, gehört faktisch den drei Politischen Gemeinden Trössing, Dietersdorf und Grabersdorf.
Diese Übergabe von der Bezirksobrigkeit Poppendorf an die drei Gemeinden legte den Grundstein für die feuerwehrähnliche Einrichtung im Jahre 1830 der Gemeinde Trössing.
Damals wurde auch die erste Feuerwehrhütte auf „Trössinger Boden“ erbaut.

 

 

 

 

 

Für die damaligen Löscharbeiten musste eine auf dem Wagen aufgebaute Handdruckpumpe reichen. Im Jahre 1894 kam es in der Gemeinde Dietersdorf zur Gründung einer eigenen Freiwilligen Feuerwehr.
1912 suchte auch die Gemeinde Grabersdorf beim Bezirksausschuss um die Auflassung des Miteigentumsrechts zum Trössinger Feuerwehrspritzenhaus an.
Der Bezirksausschuss willigte diesem Ansuchen nicht ein und so folgte, auf Grund dieser Entscheidung, der Einspruch beim Landesausschuss, wobei das Ergebnis bis heute nicht bekannt ist.
In der Gemeinde Grabersdorf wurde im Jahre 1954 eine eigene Freiwillige Feuerwehr gegründet.
Bis zu diesem Zeitpunkt , gehörte die Gemeinde Grabersdorf zum Feuerlöschbereich der Freiwilligen Feuerwehr Trössing.

 

Am 19. Juni 1927 trafen sich die männlichen Bewohner unserer Gemeinde zu einer Besprechung, bei der auch schlussendlich die Gründung der Feuerwehr beschlossen wurde.
Hierbei leisteten die Herrn, Bürgermeister Norbert Tuscher, Bürgermeister Stellvertreter Johann Kaufmann und Karl Puntigam sowie Josef Glauninger und Franz Klein die wichtige Vorarbeit, ohne die, die heutige Feuerwehr Trössing nicht das wäre was sie ist.
Das Protokoll dieser Gründung berichtet ausführlich darüber.
Die Einleitung beginnt mit Schillers Lied von der Glocke und setzt dann getreu dem Wahlspruch, Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr, fort.

 

 

 

 

 

 

 

 
Das Gründungsprotokoll der FF - Trössing

 

 

 

Am 13. Mai 1928 hielt die Feuerwehr Trössing ihr Gründungsfest ab.
Hierbei wurden auch das erweiterte Rüsthaus und die Spritze geweiht.
Wie die meisten Feste in Trössing nahm auch dieses einen schönen

 

Verlauf und erbrachte einen befriedigenden finanziellen Erlös.

 

 

 

 

Am 03. Juli 1928 war es nun so weit.

 

 

 

 

 

Der erste Brand in Trössing (bei Josef Klein) galt zu löschen und brachte der jungen Wehr im selben Augenblick die Feuertaufe.
Schon damals zeigte sich, dass trotz dieses Wandels der Trössinger Freiwilligen Feuerwehr der Bevölkerung raschund sicher geholfen werden konnte.

 

So konnte jeder Trössinger getrost der Feuerwehr Trössing das Vertrauen der Sicherheit schenken. Dem Blick in die Zukunft stand nichts mehr im Wege.

 


Während des Zweiten Weltkrieges (1939 – 1945) wurde ein besonderes Augenmerk aufdie Feuerwehr gelegt.
Ständig wurden Übungen abgehalten da die Gefahr der Fliegerangriffe bestand.
Die Feuerwehrmannschaft wurde aus älteren Männern und Frauen gebildet.

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Geschichte - 1945 bis Heute
 

Nach dem Jahre 1945 wurde die Feuerwehr Trössing erstmals motorisiert.
Ein LKW der Marke Dodge wurde aus amerikanischen Kriegsbeständen gekauft, welcher noch bis heute in sehr gutem Zustand erhalten ist.

 Der große Aufschwung der Feuerwehr Trössing konnte unter der Führung des Herrn Hauptbrandinspektors Anton Puntigam weitergeführt werden.

Im Jahre 1970 wurde ein Ford Transit KLF und eine Tragkraftspritze der Marke VW Automatik gekauft.
 
Nicht nur bei den Fahrzeugen und Geräten wurde stark nachgerüstet auch der Bau des Rüst und Gemeindehauses konnte 1974 in Angriff genommen werden.
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Trössing und die Trössinger Gemeindebewohner bewiesen ihr hohes Maß an Kameradschaftlichkeit und tätigten freiwillig einige tausende Arbeitsstunden.
So entstand ein 240 m² großes Rüsthaus für drei Fahrzeuge, welches im Jahre 1978 anlässlich eines Bezirksfeuerwehrtages feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.
 
 

Auch das Wohl und die Gesundheit der Feuerwehrkameraden waren und sind ein Grundstein auf dem das Feuerwehrwesen in Trössing aufbaut.
Weiters wurden 3 Atemschutzgeräte und ein MTF VW Bus angeschafft.

Die relativ kleine Wehr Trössing versuchte mit der Motorisierung und Technisierung immer mit der Entwicklung im Feuerwehrwesen Schritt zu halten. Diese gelang der Freiwilligen Feuerwehr vorbildlichst und wurde durch den Kauf eines TLF 4000 Trupp Steyr 1290 bestätigt.
 
 
Von der Kutsche bis zum TLF

 1983, dies war das Jahr des Baubeginns der Mehrzweckhalle (Festhalle).Dieses Millionenprojekt konnte wiederum nur durch die großartige Zusammenarbeit aller Feuerwehrkameraden und Gemeindebewohner verwirklicht werden.
„Gemeinsam sind wir stärker!“, ein Leitspruch der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde Trössing welcher immer wieder umgesetzt werden konnte und auch seine Früchte trägt.

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr investierte 1.000.000,- Schilling und dies wie sich später herausstellen wird, sehr gut.

Über 5000 Arbeitstunden wurden freiwillig geleistet.
Ein Zeichen der Kameradschaft und Hilfsbereitschaft, ein Zeichen für die Gemeinde und Feuerwehr Trössing.
Die Räumlichkeiten der Festhalle gliedern sich in eine Festküche, einen Kühlraum und WC Anlagen.

 


 

Um die Feste noch größer und praktischer gestalten zu können wurde ein Verbindungsbau zwischen der Mehrzweckhalle und dem Rüsthaus im Jahre 1991 errichtet.








Im Jahre 1993 erfolgt die Ersatzbeschaffung.
Hierbei wurde der bereits 25 jährige KLF Ford Transit aus dem Dienst der Feuerwehr ausgeschieden und durch einen neunen KLF ersetzt.
Der neue KLF (Mercedes 310, Firma Lohr) wird 1993 beim Bezirksfeuerwehrtag in Trössing seiner Bestimmung mit einer feierlichen Segnung übergeben.

 

 

 

 

Gleichzeitig mit dem Festhallenzubau wurde ein weiteres Großprojekt im Jahre 2004 in Angriff genommen.

Hierbei handelt es sich um das TLF - A 4000 Marke Volvo 380 PS welcher von der Firma Lohr aufgebaut wurde.

 

Dieses modernst ausgerüstete Automatik - Allradfahrzeug besitzt alles was das Feuerwehr – Herz begehrt.
Es ist mit einer Seilwinde, Stromaggregat, Atemschutzgeräten, 3D - Lichtmast und vieles mehr ausgerüstet.
 
Das Fahrzeug ist feuerwehrtechnisch auf dem neues
ten Stand und bietet nicht nur unserer Gemeinde sondern auch darüber hinaus der Bevölkerung wertvollen Schutz.
Dies alles war nur durch die Übernahme des größten Kostenanteils der Freiwilligen Feuerwehr Trössing möglich, was wiederum den Eifer und den vollen Einsatz der Feuerwehrkameraden voraussetzte.
 
 

 

 

 

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